53. Spielzeit | 2019/2020
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Foto: Monika Rittershaus
Schauspielhaus Bochum
Iwanow
Theaterstück in vier Akten von Anton Tschechow (1860–1904)
Neuübersetzung von Angela Schanelec nach einer Interlinearübersetzung von Elena Sinanina
 
Inszenierung: Johan Simons
Bühne: Johannes Schütz
Kostüme: Sofia Brockhausen
Musik: Benjamin van Dijk
Licht: Bernd Felder
Dramaturgie: Angela Obst
mit Jens Harzer (Iwanow), Jele Brückner, Konstantin Bühler, Thomas Dannemann, Marina Frenk, Gina Haller, Martin Horn, Marius Huth, Veronika Nickl, Bernd Rademacher, Romy Vreden
 
Uraufführung im Korsch Theater, Moskau am 19. November 1887
Premiere im Schauspielhaus Bochum am 18. Januar 2020

»Simons ›Iwanow‹ ist ein souveränes Kunstwerk. Eigenständig. Offenherzig. Ein großer Glücksfall. Und strahlender Siegesbeweis für das poetische Theater. Wenn man nur einen Abend hätte in diesem Jahr: nach Bochum, nach Bochum.«
Simon Strauß in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Intendant Johan Simons inszeniert dieses große Schauspiel aus Tragödie und Komödie mit Jens Harzer in der Titelrolle. Harzer wurde vielfach ausgezeichnet, zweimal als Schauspieler des Jahres, und ist seit 2019 in Nachfolge von Bruno Ganz Träger des renommierten Iffland-Rings; er ist am Schauspielhaus Bochum auch als Achilles in Kleists »Penthesilea« (neben Sandra Hüller) zu erleben.


Iwanow kennt sich selbst nicht mehr. Nach dem Studium war er voller Tatkraft, wollte sich sozial engagieren, für Reformen eintreten, die Rückständigkeit der Provinz bekämpfen. Nun ist alle Energie verpufft, und er weiß nicht, warum und wohin. Vor fünf Jahren hat er Anna geheiratet, eine reiche Jüdin, die aus Liebe zu ihm alles aufgegeben hat, ihren Glauben, ihr Erbe, ihre Beziehung zu den Eltern. Anna ist an Tuberkulose erkrankt, aber Iwanow hat kein Geld für die Kur, ist verschuldet, und es fehlt ihm jegliche Kraft, etwas daran zu ändern. Um sich abzulenken, besucht er seinen alten Freund und Gläubiger Lebedew. Dessen Tochter Sascha ist jung, leidenschaftlich, freidenkend. Sie ist davon überzeugt, dass ihre Liebe zu Iwanow ihn wiederaufrichten wird. Raus aus der Enge! Ein Jahr nach Annas Tod soll die Hochzeit stattfinden. Doch Gerüchte machen die Runde. Man glaubt, Iwanow habe seine Frau durch sein rücksichtsloses Verhalten ins Grab gebracht und heirate die reiche Sascha nur, um sein verschuldetes Gut wieder hochzubringen. Iwanow selber findet sich unerträglich, lachhaft. Er will alle Pläne abblasen. Doch als auch dieser Versuch scheitert, bleibt ihm nur noch eine letzte Möglichkeit, um nicht auch noch das Leben Saschas zu zerstören...
 
 
 
 
 
Achtung: früherer Beginn!
Samstag, 26.06.2021 | 18.30 Uhr  
Schauspielmiete BLAU
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Sonntag, 27.06.2021 | 18.30 Uhr  
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