54. Spielzeit | 2020/2021
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Markus Francke * Foto: Kerstin Schomburg
Erstaufführung in Schweinfurt
Theater Ulm
Parsifal
Ein Bühnenweihfestspiel von Richard Wagner (1813–1883), WWV 111
Libretto vom Komponisten nach dem mittelalterlichen Epos von Wolfram von Eschenbach und anderen Quellen
 
Inszenierung: Kay Metzger
Musikalische Leitung: GMD Timo Handschuh
Ausstattung: Petra Mollérus
Dramaturgie: Benjamin Künzel
Choreinstudierung: Hendrik Haas
mit Dae-Hee Shin (Amfortas), Vladislav Solodyagin (Titurel), Wilfried Staber (Gurnemanz), Markus Francke (Parsifal), Martin Gäbler (Klingsor) und I Chiao Shih (Kundry)
mit Opernchor und Extrachor des Theaters Ulm und dem Philharmonischen Orchester der Stadt Ulm
 
Uraufführung im Festspielhaus, Bayreuth am 26. Juli 1882
Premiere im Theater Ulm am 03. April 2021

»Man könnte sagen, dass da, wo die Religion künstlich wird, der Kunst es vorbehalten sei, den Kern der Religion zu retten, indem sie die mythischen Symbole, welche sie im eigentlichen Sinne als wahr geglaubt wissen will, ihrem sinnbildlichen Werte nach erfasst, um durch ideale Darstellung derselben die in ihnen verborgene tiefe Wahrheit erkennen zu lassen.«
Richard Wagner

Ein Moment der Schwäche, der Lust – und Gralskönig Amfortas stürzt in ewigen Schmerz und Schande. Wäre er nicht einst der Verführungskunst Kundrys, einer Zauberin, einer geheimnisvollen Büßerin erlegen! Der Magier Klingsor entriss Amfortas in diesem fatalen Augenblick den Heiligen Speer, einen Teil des Heiligen Grals, und fügte ihm just mit der gestohlenen Waffe eine Wunde zu. Es ist eine Wunde, die nicht heilen wird. Hoffnung verheißt nun Parsifal. Ist er endlich der Erretter, der prophezeite »reine Tor, durch Mitleid wissend«, der Amfortas aus den Qualen erlösen wird, in denen er seit seinem Sündenfall dahinsiecht? Doch Mitleid, Empathie, um sich und andere zu retten, derlei Gefühle muss Parsifal erst entdecken. So steht auch er bald Kundrys Lockungen gegenüber, bleibt stark – und erfährt zugleich, wie süß die Sinnlichkeit ist...


»Parsifal« ist die Vollendung, Krönung von Richard Wagners Lebenswerk. In seiner letzten Oper beschwört Wagner noch einmal sein grandioses musikalisches und dramatisches Können herauf und kombiniert in packender Weise Symbole aus Mythologien, Sagen, Legenden und Religionen. Am Ende seines Lebens stellt sich Wagner in »Parsifal« transzendentalen Fragen, Urgedanken des Menschlichen, zwischen Weltschmerz und Erlösung: dicht, voller emotionaler Monstrosität.
 
 
 
 
 
Achtung: früherer Beginn!
Samstag, 10.04.2021 | 17.00 Uhr  
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