54. Spielzeit | 2020/2021
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Heikko Deutschmann * Foto: Martin Kraft
Euro-Studio Landgraf Titisee-Neustadt
The Who and the What
Schauspiel in zwei Akten von Ayad Akhtar (geb. 1970)
 
Inszenierung: Felix Prader
Ausstattung: Anja Furthmann
mit Heikko Deutschmann (erstmals auf Schauspiel-Tournee), Matthias Gärtner u.a.
 
Premiere am Lincoln Center-Theater New York am 15. Juni 2014
Tourneepremiere im Stadttheater Amberg am 19. November 2020

»Ich bin fest davon überzeugt, dass Kunst nicht nur als Selbstzweck besteht. Wenn Kunst eine moralische Dimension hat, dann die, den Zuschauer über sein eigenes Wertesystem reflektieren zu lassen, und dabei zu helfen, Widersprüche auszuhalten. Ein Bewusstsein zu entwickeln, nicht nur ein Gewissen zu haben.«
Ayad Akhtar

»Der Riss der Zeit geht durch das Herz«, so übertitelt Autor Daniel Kehlmann seine Laudatio auf Ayad Akhtar, der von einer internationalen Jury mit dem Erwin Piscator Preis 2019 ausgezeichnet worden war. Ein »Riss der Zeit« geht auch durch das Herz und die Familie des aus Pakistan nach Atlanta im Süden der USA eingewanderten Familienpatriarchen Afzal. Da er aus Überzeugung die überlieferten Konventionen und Werte seines Heimatlandes aufrecht erhält, gerät er in einen emotional unlösbaren Vater-Tochter-Konflikt. »The Who and the What« bezieht sich auf ein Zitat aus einem Interview des französischen Philosophen Jacques Derrida (1930–2004) über Liebe und den Zusammenhang zwischen dem WER und dem WAS in der Liebe. Welchen Maßstab legen wir bei der Beurteilung eines Menschen an? Sind wir stärker von dem abhängig, WAS wir über ihn wissen: Herkunft, Erziehung, Beruf, soziale Stellung, Familie, oder beurteilen wir ihn danach, WER dieser Mensch wirklich ist?


Der in Innsbruck geborene, vielseitige Schauspieler Heikko Deutschmann verkörpert Afzal. Als preisgekrönte Drehbuchautor und Regisseur gehört er zu den gefragtesten TV- und Bühnendarstellern im deutschsprachigen Raum. Nach der Schauspielausbildung an der Berliner Hochschule der Künste erhielt er 1984 seine ersten Engagements an den ersten Theater-Adressen Deutschlands: 1984 bei Peter Stein an der Berliner Schaubühne, von 1986 bis 1991 am Thalia Theater Hamburg unter Regie-Größen wie Robert Wilson, Jürgen Flimm, Ruth Berghaus, Jürgen Gosch, Werner Schroeter und Alexander Lang. Es folgten Engagements am Schauspiel Köln, am Schauspielhaus Zürich sowie am Renaissance-Theater in Berlin.
 
 
 
 
 
Mittwoch, 20.01.2021 | 19.30 Uhr  
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Donnerstag, 21.01.2021 | 19.30 Uhr  
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