54. Spielzeit | 2020/2021
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Foto: Tom Phillippi
Euro-Studio Landgraf Titisee-Neustadt
Wunschkinder
Schauspiel von Lutz Hübner (geb. 1964) und Sarah Nemitz (geb. 1964)
 
Inszenierung: Volker Hesse
Bühne: Rolf Spahn
Kostüme: Franziska Born
mit Martin Lindow, Carolin Fink, Katharina Heyer, Natascha Hirthe, Josepha Grünberg, Lukas Schöttler
 


Seine Titelrolle in »Der Fahnder« und die Hauptrolle in »Polizeiruf 110« haben Martin Lindow zum Fernsehstar gemacht. Aber der vielseitige, im Ruhrpott aufgewachsene Schauspieler kann auch auf eine beachtliche Theaterkarriere zurückblicken.

»Lutz vor Bert« kommentierte der SPIEGEL, als Lutz Hübner nach der Werkstatistik des Deutschen Bühnenvereins 1999/2000 Brecht als meistgespielten deutschsprachigen Dramatiker überrundet hatte. Und auch in den nächsten Jahren besetzte er mit seinem thematisch abwechslungsreichen, vielseitigen Repertoire immer wieder einen Platz im ersten Drittel dieser Werkstatistik. Verwunderlich ist es nicht: Kaum ein führender Dramatiker hat ein vergleichbar untrügliches Gespür für Themen, die in der Luft liegen, kaum einem anderen Autor gelingt es, brandaktuelle Themen so aufzubereiten, dass Ernst und Unterhaltung die richtige Balance halten. Hübners große Kunst besteht in der emotionalen Glaubwürdigkeit der Menschen, die er auf die Bühne stellt – Menschen, die so nah am Alltäglichen sind, dass man das Gefühl hat, man würde sie kennen.


Das erfolgreiche Autorenduo Hübner/Nemitz beschäftigt sich in »Wunschkinder« nicht mehr mit Eltern von Grundschulkindern und ihren Sorgen um den Übergang ins Gymnasium (wie in ihrem Theaterhit »Frau Müller muss weg«). In »Wunschkinder« geht es um größere Kinder – und entsprechend größere Probleme. Warum sind aus den süßen Sprösslingen so antriebslose Null-Bock-Erwachsene geworden, die nicht wissen wollen, wie es in ihrem Leben weitergehen soll?
 
 
 
 
 
Samstag, 09.01.2021 | 19.30 Uhr  
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