53. Spielzeit | 2019/2020
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Foto: A. T. Schaefer – Landestheater Detmold
Die Oper lebt!
Landestheater Detmold
Der Wildschütz
Komische Oper in drei Akten mit Musik und Libretto von Albert Lortzing (1801–1851)
nach dem Lustspiel »Der Rehbock oder Die schuldlos Schuldbewussten« von August Friedrich Ferdinand von Kotzebue
 
Inszenierung: Martina Eitner-Acheampong
Musikalische Leitung: György Mészáros
Bühne: Katrin Wittig
Kostüme: Valerie Hirschmann
Chor: Francesco Damiani
mit Jakob Kunath/Benjamin Lewis (Graf von Eberbach), Brigitte Bauma (Die Gräfin), Stephen Chambers/Eungdae Han (Baron Kronthal), Emily Dorn (Baronin Freimann), Dorothee Bienert/Lotte Kortenhaus (Nanette), Seungweon Lee/Johannes Stermann/Philipp Meierhöfer (Baculus), Annina Olivia Battaglia (Gretchen), Georgi Karadjov (Pankratius)
mit Extra-Chor, Opernchor und Symphonischem Orchester des Landestheaters Detmold
 
Uraufführung im Stadttheater Leipzig am 31. Dezember 1842
Premiere im Landestheater Detmold am 06. Dezember 2019

»Klanglich sehr gelungen waren die Ensemble-Szenen, denen Emily Dorn als verkleidete Baronin stets eine Krone aufsetzte. (...) Seungweon Lee verkörperte stimmlich wie gestisch brillant die Rolle des Antihelden Baculus. Er erntete Bravorufe für seine ›5000 Taler‹ Arie.«
(Lippische Landes-Zeitung)

»Benjamin Lewis ist als Graf von Eberbach ein nonchalanter Draufgänger mit voluminösem Bariton und nuanciertem Ausdruck; Brigitte Bauma wirkt als seine Gattin wie ein Magnet für die Augen der Zuschauer, wann immer sie die Bühne betritt, so imposant ist ihr Auftreten.«
(Der Opernfreund)

Albert Lortzing war ein genialer Theatermann, einer, der sein Handwerk von der Pike auf erlernt und studiert hatte. Seine vielfältigen Talente befähigten ihn, die Textbücher für seine Opernkompositionen selbst zu schreiben. Seine Erfahrungen als Sänger, Schauspieler und Dirigent brachte er in seine Werke ebenso ein wie seinen schier unerschöpflichen Ideenreichtum. Er ist der »Erfinder« der sogenannten deutschen »Spieloper«, einer Sparte, die mit der französischen »opéra comique« gesprochene Dialoge zur Straffung der Handlung gemeinsam hat und von den Sängern auch schauspielerisches Talent verlangt.


Bereits lange vor dem Bau des Hoftheaters wurde in Detmold im Komödienhaus am Lemgoer Tor Theater gespielt. Zum Glück für das Theaterleben in Detmold jedoch fasste der seit 1820 regierende Fürst Leopold II. den Entschluss, in Detmold ein Hoftheater errichten zu lassen. Der mit Planung und Durchführung beauftragte Landesbaumeister Johann Theodor Freiherr von Natorp reichte im Februar 1825 die ersten Zeichnungen ein, am 18. April 1825 fand die Grundsteinlegung statt und bereits Ende Juli desselben Jahres wurde das Richtfest gefeiert. Nach nur 6 Monaten Bauzeit wurde zur Eröffnung Mozarts »Titus der Gütige« gegeben. Auf dem Spielplan der Detmolder standen von Anfang an sowohl Musiktheater als auch Schauspiel, rasch hatte sich das Haus ein umfangreiches Repertoire und einen guten Ruf weit über die Grenzen des Fürstentums hinaus erarbeitet. Heute ist das Landestheater Detmold das größte der vier Landestheater in NRW und das einzige mit einem Musiktheaterensemble. Knapp 50 Prozent der nahezu 600 Vorstellungen pro Spielzeit werden in Städten und Gemeinden des gesamten Landes Nordrhein-Westfalen sowie deutschlandweit absolviert.
 
 
Foto: A. T. Schaefer – Landestheater Detmold
Foto: A. T. Schaefer – Landestheater Detmold

Foto: A. T. Schaefer – Landestheater Detmold
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