53. Spielzeit | 2019/2020
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Foto: Moritz Schell
Uraufführungsproduktion zum 120. Geburtstag von Lotte Lenya
Theater in der Josefstadt Wien
Lenya Story – Ein Liebeslied
Musikalische Hommage an einen Weltstar von Torsten Fischer (geb. 1958) & Herbert Schäfer (geb. 1956)
 
Inszenierung: Torsten Fischer
Bühne & Kostüme: Herbert Schäfer, Vasilis Triantafillopoulos
Dramaturgie: Herbert Schäfer
Licht: Manfred Grohs
mit Sona MacDonald, Tonio Arango
Musikalische Leitung & Klavier: Christian Frank
Reeds: Herbert Berger
Kontrabass: Andy Mayerl
Schlagzeug: Klaus Pérez-Salado
 
Uraufführung im Theater in der Josefstadt Wien am 30. März 2017

»Es ist schön, als Legende bezeichnet zu werden. Warum sollte ich etwas dagegen haben?«
Lotte Lenya

Ob »Surabaya-Johnny«, das Lied der Seeräuber-Jenny, der »alte Bilbao-Mond« oder »Moon of Alabama« – Generationen von Europäern und Amerikanern wies Lotte Lenya den »Weg in die nächste Whisky-Bar«. Nach der brillanten Billie-Holiday-Hommage »Blue Moon« ist »Lenya Story – Ein Liebeslied« nun der zweite Streich des Dream-Teams MacDonald/Fischer/Schäfer/Triantafillopoulos zum Thema starke Frauen, der mit der Konzertdirektion Landgraf auf Tournee geht. Sona MacDonald spielt Lotte Lenya, Tonio Arango die Männer in ihrem Leben: Bert Brecht und Kurt Weill sowie Lenyas Ehemänner George Davis und Russel Detwiler. Auch die Tourneepremiere von »Blue Moon« war schon im Theater der Stadt Schweinfurt zu erleben.


»MacDonald singt schrill oder mit tiefem Timbre, immer mit ungeheurer Intensität, wenn es sein muss, mit Sentiment und sogar melodramatisch. (...) In einer flotten Show wird in ca. zwei Stunden eine große Liebe in modernen Zeiten vorgeführt. Sie reißt mit, sie rührt und reizt auch immer wieder zum Lachen. (...) Arango zeigt sich äußerst wandelbar. (...) Er gibt den Szenen mit raffinierten kleinen Gesten und Nebensätzen Pfiff. Sogar dem Tod der Ehemänner gewinnt er in absurder Verfremdung kleine Gags ab. Vor allem lässt er seiner Partnerin Raum. Den braucht eine, die von Penzing und Berlin bis Bilbao oder Alabama kommen will.« (Norbert Mayer für »Die Presse«, 31.03.2017)

Karoline Wilhelmine Charlotte Blamauer, geboren am 18. Oktober 1898, aufgewachsen in der Ameisgasse im 14. Wiener Bezirk Penzing, Tochter eines Fiakerkutschers und einer Wäscherin, wird als Lotte Lenya die berühmteste Wiener Künstlerin des 20. Jahrhunderts. Erste Theatererfahrungen sammelt sie in Zürich und in Berlin, wo sie dem Komponisten Kurt Weill begegnet: Der Beginn einer großen, unkonventionellen Lebens- und Liebesgeschichte. Nach einem Vorsingen bei Bertolt Brecht wird sie die legendäre Jenny der Uraufführung von »Die Dreigroschenoper«. Doch mit aufkommendem Nationalsozialismus und Antisemitismus wird die Arbeitssituation für Weill in Deutschland unerträglich: »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« führt zu Tumulten in den Opernhäusern, weitere Aufführungen seiner Werke werden verboten. Das inzwischen geschiedene Paar wandert gemeinsam nach Amerika aus – einer zweiten Ehe entgegen.
 
 
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