53. Spielzeit | 2019/2020
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Foto: Nicolas Mercier
Das besondere Konzert im Theaterfoyer
Cellorezital Ursina Maria Braun
 
 
Johann Sebastian Bach
Cellosuite Nr. 2 d-Moll BWV 1008
Cellosuite Nr. 4 Es-Dur BWV 1010
Cellosuite Nr. 5 c-Moll BWV 1011



Die Cellistin und Komponistin Ursina Maria Braun gehört zu jener Spezies junger Musiker, die sich auf uneitle Art mit Haut und Haaren einem vielseitigen und kreativen Wirken verschreiben: Auf dem modernen Cello wie dem Barockcello, als Solistin mit Orchester, als Kammermusikerin, als Stimmführerin oder Tuttispielerin im Orchester sowie als Komponistin. Sie zeichnet sich als ausdrucksstarke, historisch informierte und eigenständige Musikerin aus; letzteres gilt insbesondere auch für ihre kompositorische Tätigkeit.


Neben ihrem Studium, das sie im Sommer 2019 bei Clemens Hagen abschließt, spielt Ursina Maria Braun bereits regelmäßig beim Concentus Musicus Wien, beim Ensemble Prisma Wien und als gelegentliche Zuzügerin beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks München. Ihr Herzensanliegen ist das Projekt Spira Mirabilis mit dem sie – als inspirierende Stimmführerin – an prominenten Konzertorten auftritt (u.a. Scala Milano, Queen Elizabeth Hall London, Aldeburgh- und Bath-Festivals, Neapel, Florenz, Paris, Barcelona, Bremen, Hamburg). Im April 2019 hat sie ihr erstes bedeutsames Solorezital: mit drei Solosuiten von Bach im Rahmen der Thüringer Bachwochen, gespielt auf dem Barockcello. Ihr Studium begann Braun bei Thomas Grossenbacher in Zürich, setzte es bei Clemens Hagen und Heinrich Schiff in Salzburg und Wien fort, um nach dessen Tod (2016) bei ihrem früheren Lehrer Clemens Hagen nun das Studium zu beenden. Sie erspielte sich den ersten Preis am internationalen Concorso Enrico Mainardi in Salzburg (2013), ist Bachpreisträgerin des internationalen Bachwettbewerbs Leipzig (2016), wo sie auch mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde. Nach verschiedenen Kompositionspreisen an Schweizerischen Jugendmusikwettbewerben wurde ihr 2008 die Ehre der Uraufführung ihres Werkes »Das etwas andere Schlaraffenland« durch die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker im großen Saal der Philharmonie Berlin zuteil. Es folgten Aufträge seitens des Musikkollegiums Winterthur für ein Werk in symphonischer Besetzung sowie kleinere Aufträge für Solisten des Chamber Orchestra of Europe oder das von Werner Bärtschi kuratierte Festival »Klavierissimo«. Derzeit arbeitet Braun an einem Streichquartett im Auftrag des Musikkollegium Winterthur sowie an einem Werk in kleinerer Besetzung für das Mozarteum Orchester Salzburg.
 
 
 
 
 
Sonntag, 29.03.2020 | 19.30 Uhr  
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