53. Spielzeit | 2019/2020
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Foto: Helmut Seuffert
Uraufführungsinszenierung
mit Live-Musik auf der Bühne
Fritz Rémond Theater im Zoo Frankfurt
Spatz und Engel
Schauspiel mit Musik von Daniel Große Boymann (geb. 1976) & Thomas Kahry (geb. 1979)
 
Inszenierung: Daniel Große Boymann
Bühne: Tom Grasshof
Kostüme: Ulla Röhrs
Musikalische Leitung & Klavier: Cordula Hacke
Akkordeon: Vassily Dück
mit Heleen Joor, Susanne Rader, Arzu Ermen, Steffen Wilhelm u.a.
 


»Spatz und Engel« ist voller komischer, tragischer und berührender Momente, es erweckt die populärsten Chansons der beiden Diven zu neuem Leben.

»Wunderbare Inszenierung.«
Joachim Schreiner in »Frankfurter Neue Presse«, 2017

Spatz und Engel wirft einen einmaligen Blick auf ein bislang wenig thematisiertes Kapitel in den Biografien der Superstars Marlene Dietrich und Edith Piaf: die innige Beziehung zwischen den beiden Bühnengrößen, die von künstlerischer Bewunderung bis hin zur Liebesaffäre reichte. Rund um die weltbekannten Songs entspinnt sich die Geschichte, die ihren Ausgangspunkt im Amerika der 1940er Jahre hat. Hier versucht sich Edith nach dem Krieg ein neues Publikum zu erschließen und ist mit anfänglichem Misserfolg konfrontiert. Da tritt Marlene in ihr Leben. Die Anziehungskraft zwischen den beiden Protagonistinnen ist gewaltig. Während sie zu den gefragtesten und bestbezahlten Sängerinnen der Welt aufsteigen, erleben sie gemeinsame Jahre voller Höhen und Tiefen. Als Edith der größte Schicksalsschlag ihres Lebens trifft, kämpft Marlene mit aller Kraft, um den drohenden Absturz in Depressionen, Alkohol- und Drogenabhängigkeit zu verhindern. Doch der aufopferungsvollen Fürsorge »der Dietrich« steht der unbändige Freiheits- und Unabhängigkeitsdrang »der Piaf« im Weg, und die Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt...


Wenn der »Spatz von Paris« und »Der blaue Engel« nebeneinander auf der Bühne stehen, ist musikalischer Hochgenuss garantiert. Wenn dazu noch eine sensationell spannende Geschichte um Freundschaft und Liebe erzählt wird, die zwei der größten Ikonen des vergangenen Jahrhunderts in all ihrer Gegensätzlichkeit beleuchtet, dann wird ein ebenso vergnügliches wie eindringliches Theatererlebnis daraus.
 
 
Foto: Helmut Seuffert
Foto: Helmut Seuffert

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Dienstag, 24.03.2020 | 14.30 Uhr  
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