53. Spielzeit | 2019/2020
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Samouil Stoyanov, Thomas Schmauser | Foto: Arno Declair
Münchner Kammerspiele
König Lear
von William Shakespeare
übersetzt und bearbeitet von Thomas Melle
 
Inszenierung: Stefan Pucher
Bühne: Nina Peller
Kostüme: Annabelle Witt
Musik: Christopher Uhe
Videodesign: Ute Schall
Live-Video: Hannes Francke, Ute Schall
Dramaturgie: Helena Eckert, Tarun Kade
mit Thomas Schmauser (Lear, König), Wiebke Puls (Gräfin von Gloucester), Samouil Stoyanov (Graf von Kent/Der Narr), Christian Löber (Edgar, Gloucesters Sohn), Thomas Hauser (Edmund, Gloucesters Bastard), Anna K. Seidel (Oswald, Diener Gonerils), Julia Windischbauer (Goneril, Lears Tochter), Gro Swantje Kohlhof (Regan, Lears Tochter), Jelena Kuljic (Cordelia, Lears Tochter)
 


»Stefan Pucher (…) erschafft einen rasanten, ungeheuer dichten Abend, an dem das gesamte Ensemble mit Lust bis zur Verausgabung spielt.« (Süddeutsche Zeitung)

»So wie in dieser Spielzeiteröffnung der Münchner Kammerspiele hat man die Tragödie von König Lear noch nicht gesehen. So jung noch nicht, nicht so witzig und nicht so entschlossen in die Gegenwart und ihre hitzigen Debatten gestemmt.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

»Es ist immer auch eine Ironie dabei, ohne allerdings den ernsthaften Kern dieser sehr einleuchtenden Neusicht auf den alten Lear nur einmal zu verraten.« (Deutschlandfunkkultur.de)

Die Münchner Kammerspiele beehren unser Schweinfurter Gastspielhaus seit mehr als fünf Jahrzehnten. Umso mehr freuen wir uns, dass diese erstklassige Adresse für anspruchsvolles Sprechtheater auf höchstem Niveau in der Intendanz von Christian Federolf-Kreppel zum nunmehr zwölften Mal zu erleben sein wird. Wir zeigen an den bereits im Gesamtspielplan angekündigten Terminen William Shakespeares »König Lear« in der Übersetzung und Bearbeitung von Thomas Melle und in der Regie von Stefan Pucher. Mit dieser hochgelobten Inszenierung haben die Münchner Kammerspiele die laufende Spielzeit Ende September eröffnet.


No Country for Old Men? Die Welt hat sich geändert, und für König Lear ist es Zeit, seine Macht an die nächste Generation weiterzureichen. Nur tatsächlich loslassen kann er nicht – viel zu sehr ist er die Privilegien gewöhnt, die ihm sein Leben lang selbstverständlich waren. Mit dem bevorstehenden Machtwechsel verändert sich der Blick: Sind die gesellschaftlichen Verhältnisse nicht bestimmt von den Immergleichen, seit Jahrtausenden schon? Bedarf es nicht dringend eines Umsturzes – kalt und strukturell? So oder so, bestimmt wird das Spiel nun von Lears Töchtern – sie sind an der Reihe, die Verantwortung für eine andere, noch unbestimmte Zukunft zu übernehmen. Wie radikal muss der Wandel sein? Wie viel Zeit bleibt für den Zweifel? Muss der Vater sterben, damit die Töchter frei sein können? Wie sieht die zukünftige Welt aus? Besser, schlechter oder einfach anders? Thomas Melle, Autor von »Die Welt im Rücken« hat für die Inszenierung von Stefan Pucher an den Münchner Kammerspielen Shakespeares Königsdrama neu übersetzt und bearbeitet.
 
 
Jelena Kuljic | Foto: Arno Declair
Jelena Kuljic | Foto: Arno Declair

Wiebke Puls | Foto: Arno Declair
Wiebke Puls | Foto: Arno Declair

Gro Swantje Kohlhof, Thomas Schmauser | Foto: Arno Declair
Gro Swantje Kohlhof, Thomas Schmauser | Foto: Arno Declair

Gro Swantje Kohlhof, Wiebke Puls, Samouil Stoyanov,Thomas Hauser | Foto: Arno Declair
Gro Swantje Kohlhof, Wiebke Puls, Samouil Stoyanov,Thomas Hauser | Foto: Arno Declair

 
 
 
Donnerstag, 05.03.2020 | 19.30 Uhr  
Schauspielmiete BLAU
Freier Verkauf
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Freitag, 06.03.2020 | 19.30 Uhr  
Schauspielmiete ROT
Freier Verkauf
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