53. Spielzeit | 2019/2020
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Sergei Babayan | Foto: Marco Borggreve
Konzert
Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie
Musikalische Leitung: Nikolaj Szeps-Znaider
Solist: Sergei Babayan (Klavier)
 
 
Richard Wagner
aus »Die Meistersinger von Nürnberg«: Vorspiel zum 3. Aufzug/Tanz der Lehrbuben/Vorspiel zum 1. Aufzug

Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierkonzert Nr. 25 in C-Dur, KV 503

Edward Elgar
Enigma-Variationen op. 36

Konstantia Gourzi
Uraufführung im Rahmen des »encore!« Projekts



Sergei Babayan, der 1989 als erster sowjetischer Künstler überhaupt einen Wettbewerb im Westen ohne Unterstützung des Staates gewann, ist heute einer der international wohl einflussreichsten Musiker, der mit großer technischer Brillanz und mitreißender Spielfreude Generationen jüngerer Pianisten geprägt hat. Die Londoner Times pries ihn als »hinreißend erfindungsreichen Virtuosen«, Le Figaro rühmte seinen »unvergleichlichen Anschlag, seine vollkommene Phrasierung und atemberaubende Virtuosität,« Le Devoir aus Montréal formulierte schlicht: »Sergei Babayan ist ein Genie. Punkt.« Babayan hat eng mit Dirigenten wie David Robertson, Neeme Järvi, Yuri Temirkanov, Thomas Dausgaard, Tugan Sokhiev und Dima Slobodeniouk zusammengearbeitet. Mit Valery Gergiev verbindet ihn eine langjährige und besonders enge künstlerische Partnerschaft, die sie u.a. beim Sankt Petersburger Festival »Stars of the White Nights« und regelmäßig mit dem Mariinsky Orchester, beim Moskauer Osterfestival, im Barbican Centre mit dem London Symphony Orchestra, im Großen Saal des Moskauer Konservatoriums, Théâtre des Champs-Elyseés, den Salzburger Festspielen und beim Gergiev Festival der Rotterdamer Philharmoniker zusammenführte, wo Babayan auch Artist-in-residence war. Er ist Deutsche Grammophon-Exklusivkünstler; seine jüngste Veröffentlichung eigener Transkriptionen für zwei Klaviere von Orchesterwerken Sergei Prokofievs, eingespielt mit seiner langjährigen Duo-Partnerin Martha Argerich (»Prokofiev for Two« DG 3/2018), wurde von der Kritik euphorisch gefeiert als »die CD, auf die die Welt gewartet hat«, so die Zeitung Le Devoir.


Nikolaj Szeps-Znaider ist einer der führenden Violin-Virtuo­sen unserer Zeit. Als erstaunlich vielseitiger Musiker hat er sich bereits in den vergangenen Spielzeiten auch als Dirigent etabliert und ist bei den international führenden Orchestern zunehmend gefragt. »Znaider weiß, worum es ihm auf dem Podium geht. Er verkörpert das Selbstvertrauen eines Musikers mit wohl durchdachten musikalischen Ideen und der Schlagtechnik, um diese Ideen den Orchestermusikern auf eine Art zu vermitteln, die zu überzeugenden Ergebnissen inspiriert«, so die Chicago Tribune im Dezember 2017. Seit 2010 ist er Erster Gastdirigent des St. Petersburger Mariinsky-Orchesters und war zuvor Erster Gastdirigent des Schwedischen Kammerorchesters. Nach einem grandiosen Erfolg bei den BBC Proms mit der Staatskapelle Dresden und Christian Thielemann 2016/2017 folgte, zusammen mit dem London Symphony Orchestra, die Einspielung sämtlicher Violinkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart. Szeps-Znaider arbeitet mindestens einmal pro Saison mit diesem Orchester, wodurch mittlerweile eine starke Beziehung entstanden ist. Er arbeitet regelmäßig mit Orchestern wie unter anderem der Staatskapelle Dresden, dem Cleveland Orchestra, dem New York Philharmonic Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Royal Concertgebouw, der Montreal Symphony, der Washington National Symphony und den Münchner Philharmonikern.
 
 
Nikolaj Znaider | Foto: Lars Gundersen
Nikolaj Znaider | Foto: Lars Gundersen

 
 
 
Freitag, 22.11.2019 | 19.30 - ca. 21.30 Uhr  
Konzertmiete II
Freier Verkauf
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