53. Spielzeit | 2019/2020
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Foto: Bettina Stöß
Die Oper lebt!
Tanztheater aus Deutschland
#zauberflöte 3.0
Ein Ballett von Raimondo Rebeck
NRW Juniorballett Dortmund
Ballettdirektor: Xin Peng Wang
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) arrangiert von Matthias Grimminger
Original-Konzept: Nicole Aebersold
 
Choreographie, Inszenierung: Raimondo Rebeck
Bühne: Emine Güner
Kostüme: Rosa Ana Moret
Video: Mario Simon
 


Zur eigens arrangierten Musik von Mozart ist ein packendes Tanzabenteuer zu erleben, das an Eindringlichkeit mit jedem Computerspiel mithalten kann!

1791 hat Mozarts letzte Oper Premiere. Die Französische Revolution hat das Gesellschaftsleben, die Philosophie der Aufklärung das Gefühlsleben auf den Kopf gestellt. 1989 legt ein verschrobener Wissenschaftler ein Thesenpapier vor: Es enthält den Grundplan für das Internet. 2019 präsentiert das NRW Juniorballett zum 30. Geburtstag des WWW seine neueste Kreation: In »#zauberflöte 3.0« trifft »Die Zauberflöte« auf »Matrix«. Tänzerische Virtuosität verschränkt sich mit hintergründiger Virtualität.


2014 gründete Xin Peng Wang das aus zwölf jungen Tänzerinnen und Tänzern bestehende NRW Juniorballett. Es versteht sich als Forum zur Förderung und Weiterbildung außergewöhnlich talentierter Nachwuchstänzerinnen und -tänzer. Neben ihrer Einbindung in die laufenden Produktionen des Balletts Dortmund erarbeitet sich die junge Compagnie ein eigenes Repertoire und trägt die Tanzkunst auch in das Umland der Westfalen-Metropole.

Stunde null: Das Internet kollabiert, die sozialen Netzwerke brechen zusammen. Nun heißt es, den Blick vom toten Display eisen, aus virtuellen Scheinwelten auftauchen und in die Wirklichkeit zurückfinden. Jeder Schritt aus der Virtualität in die Realität ist eine Prüfung. Vernunft braucht es ebenso wie Emotion um miteinander zu überleben. Alles beginnt mit einer Trennung. Mit der Trennung von Sarastro und der Königin der Nacht, von Verstand und Gefühl. Geht eines ohne das andere? – Mit dieser Frage sind plötzlich Tamino, für den ein Leben ohne Internet und soziale Medien nicht denkbar ist, und der in seiner »analogen« Welt lebende Eigenbrötler Papageno konfrontiert. Von der Königin der Nacht erhalten sie den Auftrag: »Befreit meine Tochter Pamina aus dem Palast Sarastros!« Doch: Ist dieser Sarastro wirklich so böse und sein virtueller Palast eine Folterhöhle? Oder steht es in unserer eigenen Verantwortung, was wir aus den Möglichkeiten machen, die uns die weltweite Vernetzung bietet? Tötet die Virtualität die menschliche Fantasie oder spornt sie sie zu Kreativität an? Tamino, Pamina und Papageno werden es herausfinden – zwischen Hashtags und Fakenews.
 
 
Foto: Bettina Stöß
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Samstag, 16.11.2019 | 19.30 - ca. 20.40 Uhr  
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