53. Spielzeit | 2019/2020
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Foto: Christian Enger
Ernst Deutsch Theater Hamburg
Euro-Studio Landgraf Titisee-Neustadt
Heisenberg
Ein Stück in sechs Szenen von Simon Stephens (geb. 1971)
 
Inszenierung: Gerd Heinz
Ausstattung: Lilot Hegi
mit Charles Brauer, Anna Stieblich
 
Uraufführung im Manhattan Theatre Club, New York City am 03. Juni 2015
Broadwaypremiere im Samuel Friedman Theatre am 13. Oktober 2016

»Ein herrlich unromantisches Paar. Alex und Georgie sind ein typisches unmögliches Komödiengegensatzpaar: er alt, misstrauisch, verbittert, in Routinen erstarrt, sie unberechenbar, ausfallend, irrlichternd. Der Dialog der beiden hat Züge eines Poker-Spiels: Jeder Satz ist ein Einsatz ums Ganze.«
Peter Kümmel in DIE ZEIT Nr. 45/2016

In »Heisenberg«, diesem wunderbar melancholischen, modernen Märchen, nähert sich Simon Stephens, einer der erfolgreichsten englischsprachigen Gegen­wartsdramatiker, seinen Personen mit Verständnis, Neugier, Nachsicht und Zärtlichkeit. Und er findet mit Georgie und Alex zwei Figuren, die man im Theater schon lange nicht mehr gesehen hat. »Wunderbar gelingt es dem Darsteller-Duo in der einfühlsamen Inszenierung ihren Figuren ganz eigene Konturen zu verleihen«, urteilte Brigitte Scholz in der Hamburger Morgenpost über Charles Brauer und Anna Stieblich im Ernst Deutsch Theater. Georgie und Alex verzaubern nicht nur durch ihre Widerspenstigkeit, sondern auch durch ihre ganz eigene Weise, mit der sie um die Verwirklichung ihres Traums vom privaten Glück kämpfen. »Stephens mag Überraschungen, und ›Heisenberg‹ ist voll davon«, schrieb Alexis Soloski in »The Guardian«. Und so merkt Alex irgendwann, dass die Begegnung offenbar doch kein Zufall war, denn – wie Stephens in einem Interview äußerte – ist in London »die Chance minimal, je mit einem der zehn Millionen Einwohner ins Gespräch zu kommen.«


Unterschiedlicher kann es nicht sein, das Paar, dessen ungewöhnliche (Liebes-)Geschichte auf einem Londoner Bahnhof beginnt, als ein Mann scheinbar zufällig auf den Nacken geküsst wird. Und plötzlich steht alles unter Strom. Sie, Georgie (Anna Stieblich) – Anfang 40, quirlig, impulsiv, gesprächig, kontaktfreudig und trotzdem einsam – beginnt, das pedantisch geordnete Leben von ihm, Alex (Charles Brauer) – Mitte 70, schüchtern, verschlossen und seit seiner einzigen großen Jugendliebe, die einen anderen heiratete, alleinlebend – durcheinander zu wirbeln. Während er mehr oder weniger befremdet und genervt auf die vielen Geschichten reagiert, die sie ungefragt über sich erzählt, ist er gleichzeitig gegen seinen Willen beunruhigt und fasziniert von der unbändigen Energie der charmanten Nervensäge. »Wie Brauer seine Gefühle für Georgie entdeckt, ist eine der feinen Volten des Stücks«, so Stefan Reckziegel im Hamburger Abendblatt. Dabei weiß Alex ebenso wenig wie das Publikum welche der immer wieder anders erzählten Details aus Georgies Leben Realität sind, mit welchen sie ihn nur provozieren will und welche nur ihrer Fantasie entspringen. Ist ihr Mann in den Flitterwochen mit ihr nach Thailand geflogen oder war sie nie verheiratet? Ist er abgehauen und lebt jede Menge Marihuana rauchend in Amsterdam? Oder ist er verstorben?
 
 
Foto: Christian Enger
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