52. Spielzeit | 2018/2019
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TNT Theatre London
The American Drama Group
The Tragedy of Macbeth
Tragödie von William Shakespeare (1564–1616)
 
Inszenierung: Paul Stebbings
Produzent: Grantly Marschall (ADG)
 
Uraufführung 1606

»All causes shall give way: I am in blood
Stepp’d in so far that, should I wade no more,
Returning were as tedious as go o’er.«

»Macbeth« ist eine zeitlose Urfabel über Machtgier, Mord und die sich fortsetzende Gewalt. Der anfangs zögerliche Königsmörder Macbeth wird, nachdem er mit blutigen Händen den Thron bestiegen hat, zum Serienkiller. Die Anstifterin Lady Macbeth verfällt dem Wahnsinn. Tatsächlich wurde »Macbeth« oft als abschreckendes Beispiel für politische Verbrechen und Tyrannei interpretiert. Dieser moralische Appell erscheint naheliegend. Und doch wird die Faszination durch den Schrecken kaum gebrochen. Oder ist diese Tragödie gar keine Warnung vor dem Fluch der bösen Tat? Sondern ein Blick in die Abgründe des Menschen, in den Nihilismus, in die Sinnlosigkeit?


Schottland um 1000. Die Generäle Macbeth und Banquo begegnen nach einer siegreichen Schlacht drei Hexen, die Macbeth als künftigen schottischen König begrüßen. Seinem Freund Banquo weissagen die Hexen, er sei der Vater vieler Könige. Die Prophezeiung lässt Macbeth und seiner ehrgeizigen Frau keine Ruhe. Angestachelt von Lady Macbeth, ersticht Macbeth König Duncan im Schlaf, und mit dem Blut beschmiert Lady Macbeth die Schwerter der Wachen, um den Verdacht auf sie zu lenken. Duncans Söhne Malcolm und Donalbain fliehen nach England; Macbeth usurpiert den Thron. Da erinnert sich Macbeth, was die Hexen Banquo prophezeiten. Er schickt deshalb Männer aus, die Banquo und dessen Sohn Fleance ermorden sollen. Fleance entkommt, aber Banquo wird getötet. Bei einem Festmahl glaubt Macbeth, Banquo zu sehen. Entsetzt wehrt er die Erscheinung ab. Noch einmal befragt Macbeth die Hexen: Sie warnen ihn vor dem Adeligen Macduff und verheißen ihm Ruhm und Erfolg – solange, bis der Wald von Birnam gegen ihn vorrückt. Keiner, den ein Weib gebar, könne ihm gefährlich werden. Lady Macbeth wandelt nachts durch die Räume und versucht ständig Blut von ihren Händen abzuwischen. Schließlich stirbt sie. Macduff, der sich rechtzeitig in Sicherheit brachte, und Duncans Sohn Malcolm führen beim Wald von Birnam englische und schottische Soldaten gegen die Burg von Macbeth. Zur Tarnung tragen sie Äste und Zweige vor sich her. Verzweifelt ruft Macbeth seine Leute zu den Waffen. Während der Schlacht trifft er auf Macduff und erfährt, dass dieser durch einen Kaiserschnitt zur Welt gekommen ist.
 
 








 
 
 
Montag, 18.03.2019 | 09.00 - ca. 10.35 Uhr  
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Montag, 18.03.2019 | 19.00 - ca. 21.20 Uhr  
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