52. Spielzeit | 2018/2019
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Operettenseligkeit!
Thalia Theater Wien
Die lustige Witwe
Operette in drei Akten von Franz Lehár (1870–1948)
Libretto von Victor Léon und Leo Stein nach Henri Meilhacs Lustspiel »L’attaché d’ambassade«
 
Inszenierung und Text: Ivaylo Guberov
Musikalische Leitung: Milañ Kañák
Solisten, Chor und Ballett des Thalia Theaters Wien
Koproduktion mit der Kammeroper Prag/Oper Ústí nad Labem
 


»Da geh’ ich zu Maxim...«

»Ja, wir sind es die Grisetten...«

»Ja, das Studium der Weiber ist schwer...«

»Lippen schweigen...«

Die Macht von Franz Léhars Operette »Die lustige Witwe« liegt in ihrer niveauvollen Leichtigkeit und Grazie der Melodien und im Genuss, schöne Stimmen zu hören, prächtige Kostüme und eine stilvolle Dekoration zu sehen, über Operettenkomik zu lachen und den Verwicklungen des »Lebens auf der Bühne« zu folgen. Nicht klamaukige Buffoszenen und Gags um der Gags willen sind gefragt, sondern geistreicher Witz mit perfektem Timing für die Pointen.


Nicht das Vorführen schablonenhafter Liebespaare macht die Operette »echt«, sondern sich den Herzensangelegenheiten auf Basis der herrlichen Musik so zu widmen, dass sie das Publikum ernst nehmen kann. Wer könnte diese Operette schwungvoller und mitreißender aufführen als das Thalia Theater Wien, dessen Produktionen sich durch besonders temporeiche Inszenierungen auszeichnen. Mit größter Professionalität und vollem Herz beweist dieses spielfreudige Ensemble bei jeder Vorstellung, dass es in kürzester Zeit im Publikum allerbeste Laune versprüht.

Im Festsaal der pontevedrinischen Gesandtschaft geht es hoch her. Je mehr Champagner fließt, desto patriotischer fühlt man sich am Geburtstag des fernen Landesvaters – zumal unklar ist, wie lange man sich den Luxus noch leisten kann. Denn die stinkreiche, frisch verwitwete Landsmännin Hanna Glawari wird heftig von ausländischen Mitgiftjägern belagert. Und entsprechend heftig zermartert sich Gastgeber Baron Zeta sein ohnehin beschränktes Hirn, wie Hannas Millionen dem Vaterland zu erhalten wären. Er verfällt auf die glorreiche Idee, den Grafen Danilo, seinen arbeitsscheuen, aber erotisch umtriebigen Sekretär auf die Dame anzusetzen. Der allerdings entwickelt geradezu unglaubliche Skrupel, als er in der Millionenwitwe just die Frau erkennt, die er vor ihrer Ehe liebte und immer noch liebt. Sogleich quittiert er den Dienst als Heiratsschwindler im Dienste des Vaterlandes – aber so einfach ist das alles nicht.
 
 




Fotos: artandartist



 
 
 
Donnerstag, 07.03.2019 | 14.30 - ca. 17.30 Uhr  
Senioren-Abo II

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