52. Spielzeit | 2018/2019
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Konzert
Quintett
Martin Helmchen (Klavier)
Carolin Widmann (Violine)
David McCaroll (Violine)
Pauline Sachse (Viola)
Marie-Elisabeth Hecker (Violoncello)
 
 
Robert Schumann
Klavierquintett Es-Dur op. 44

Edward Elgar
Klavierquintett a-Moll op. 84

Elgars selten zu hörendes Klavierquintett verbunden mit dem wunderbaren Pendant von Schumann – dieses Programm mit ausgewiesenen Kammermusikern verspricht ein besonderes Konzerterlebnis.

Die künstlerischen Aktivitäten der vielseitigen Musikerin Carolin Widmann reichen von den großen klassischen Konzerten über für sie eigens geschriebene Werke, Soloabende, eine große Bandbreite von Kammermusik bis hin zu Aufführungen mit Barockgeige und Darmsaiten, einschließlich Leitung von der Geige aus. Als regelmäßiger Gast der Londoner Wigmore Hall genießt Carolin Widmann hoch gelobte Duo-Partnerschaften mit Alexander Lonquich und Dénes Várjon, mit denen sie auch für das CD-Label ECM aufnimmt. Seit 2006 ist sie Professorin für Geige an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig.

Die Zeitung Musik heute lobte das Spiel von David McCarroll, das sich »durch Klarheit der Form und Linien« auszeichne. Nicht zuletzt seine »gereifte Musikalität« und der tiefgehende »Verstand seines Repertoires« machen ihn auch zu einem beliebten Kammermusikpartner. So ist er seit 2015 Mitglied des Wiener Klaviertrios und hat in vielen anderen Kammermusikensembles konzertiert, gemeinsam mit Musikern wie Mitsuko Uchida, Richard Goode, Miriam Fried, Kim Kashkashian, Roger Tapping, Atar Arad und Laurence Lesser. Auf Festivals wie dem Menuhin Festival Gstaad ist er gern gesehener Gast und gibt regel­mäßig Konzerte mit dem Israeli Chamber Project. Er war häufiger Gast-Konzertmeister beim Mahler Chamber Orchestra, beim Pittsburgh Symphony Orchestra und beim Royal Scottish National Orchestra.

Pauline Sachse ist Solo-Bratschistin des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin unter der Leitung von Marek Janowski. Zudem lehrt sie als Professorin an der Hochschule für Musik »Carl Maria von Weber« Dresden und als Gastprofessorin an der Musikhochschule »Hanns Eisler« Berlin. Als gefragte Kammermusikerin konzertiert sie mit Künstlern wie Isabelle Faust, Tabea Zimmermann, Gidon Kremer und Daniel Hope. Sie ist zu Gast bei Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Heidelberger Frühling, den Schwetzinger Festspielen und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Ihr breit gefächertes Repertoire spiegelt sich auch in ihrer Diskographie wider.

Wer Marie-Elisabeth Hecker live im Konzert erlebt, könnte leicht auf die Idee kommen, sie sei mit ihrem Instrument im Arm geboren worden. Beim Cellospielen verströmt sie eine geradezu traumwandlerische Selbstverständlichkeit – und zwar nicht nur, weil sie gern mit geschlossenen Augen spielt. Alles was sie mit dem Bogen und mit der linken Hand tut, überhaupt ihre ganze Körpersprache und die Bühnenpräsenz, wirkt vollkommen natürlich und zwar mit der ihr eigenen starken Intensität des Ausdrucks: „Herzzerreißend traurig und traumwandlerisch schön", wie es DIE ZEIT formulierte. Zu den bisherigen Höhepunkten ihrer Karriere gehören etwa Konzerte mit Orchestern wie Antwerp Symphony Orchestra, BBC Symphony, Chamber Orchestra of Philadelphia, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Dresdner Philharmonie, Filarmonica della Scala, Gewandhausorchester, hr-Sinfonieorchester Frankfurt, Israel Philharmonic Orchestra, Konzerthausorchester Berlin, Mariinsky Orchestra, Netherlands Radio Chamber Orchestra, Orchestre de Chambre de Lausanne, Orchestre de la Suisse Romande, Orchestre de Paris, Orchestre National de Belgique, Orchestre National de France, Orchestre Philharmonique de Luxembourg, Pannon Philharmonic Orchestra, Philharmonia Orchestra, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Spanish National Orchestra, Staatskapelle Berlin und Wiener Symphonikern – unter der Leitung von Barenboim, Gergiev, Harding, Hengelbrock, Herreweghe, Janowski, Luisi, Nagano, Saraste, Thielemann, von Dohnányi und Zacharias. Solorezitale, insbesondere mit ihrem Ehemann, dem Pianisten Martin Helmchen, haben die junge Musikerin auf zahlreiche wichtige Konzertpodien. Höhepunkte der Saison 17/18 sind unter anderem Konzerte im Quintett mit Christian Tetzlaff in London, im Quintett um Martin Helmchen und Carolin Widmann im Wiener Konzerthaus und mit dem Apollon Musagète Quartett bei der Schubertiade. In unterschiedlichen Kammermusikformationen ist Marie-Elisabeth Hecker darüber hinaus bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und bei den Dresdner Musikfestspielen zu erleben. Neben ihrer Konzerttätigkeit ist Marie-Elisabeth Hecker seit August 2017 Professorin an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. In Zusammenarbeit mit Music Road Rwanda unterstützt sie zudem eine Musikschule in Ruanda, mit der sie regelmäßig vor Ort musikalische Projekte realisiert.

Martin Helmchen hat sich als einer der Top-Pianisten der jüngeren Generation etabliert. Er konzertiert mit zahlreichen renommierten Orchestern. Aktuell gastier­te er beim Hallé Orchestra Manchester unter Andrew Manze, Santa Cecilia Rom unter David Afkham, dem Gewandhaus Orchester unter Herbert Blomstedt, dem Nederlands Filharmonisch Orkest unter Marc Albrecht, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Scottish Chamber Orchestra unter Philippe Herreweghe sowie dem Zürcher Kammerorchester unter Sir Roger Norrington und dem Chambre Philharmonique unter Emmanuel Krivine. Des Weiteren gab er Duoabende mit Julia Fischer in mehreren Metropolen Asiens; im Frühjahr 2017 rundet seine Residenz bei den Schwetzinger Festspielen die Saison ab. Seit 2010 ist er Associate Professor für Kammermusik an der Kronberg Academy.


 
 
David McCarroll | Foto: Nancy Horowitz

Pauline Sachse | Foto: Shirley Suarez

Carolin Widmann | Foto: Lennard Rühle



 
 
 
Sonntag, 29.04.2018 | 19.30 - ca. 21.30 Uhr  
Konzertmiete I
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