51. Spielzeit | 2017/2018
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Tanztheater aus den USA
Limón Dance Company New York
Gründer: José Limón & Doris Humphrey
Künstlerische Leitung: Carla Maxwell, ab Juli 2016 Colin Connor
 
 
»Corvidae« (2010)
Choreographie: Colin Connor | Musik: Phillip Glass (Deutsche Erstaufführung)

»The Winged« (1966)
Choreographie: José Limón Musik: Jon Magnussen

»Concerto Grosso« (1943)
Choreographie: José Limón Musik: Johann Sebastian Bach

»Night Light« (2014)
Choreographie: Kate Weare | Musik: Mike Faba (Deutsche Erstaufführung)

»Dance is the hidden language of the soul.«
Martha Graham

»Dance is a moment, and then it is finished.«
José Limón



1946 gegründet, wurde die Limón Dance Company New York durch José Limóns bahnbrechende Choreographien und die hochrangigen Solisten in kürzester Zeit zu einer der wichtigsten Ballettensembles. Künstlerische Co-Direktorin war Limóns ehemalige Lehrerin und Mentorin, die Tänzerin und Choreographin Doris Humphrey. Als erste amerikanische Tanzcompagnie trat man in Europa auf (1948 in Paris). Gastspiele bei Tanzfestivals und Tourneen trugen den innovativen Tanzstil Limóns rund um den Globus. Als Limón nach zweijähriger Krebserkrankung 1972 starb, übernahmen Mitglieder seiner Compagnie das künstlerische Erbe. Erst Ruth Currier, dann Carla Maxwell – einst selbst eine brillante Tänzerin, die sieben Jahre mit Limón gearbeitet hatte. Nun folgt ihr just im 70. Jahr des Bestehens Colin Connor nach. In Schweinfurt war das Ensemble zum ersten Mal im Januar 2014 zu erleben und wurde enthusiastisch gefeiert.


Das Grundrepertoire der Compagnie bilden einige balletthistorische Schlüsselwerke von José Limón, Martha Graham und anderen Ballett-Revolutionären. Gleichzeitig werden von Gastchoreographen neue Akzente gesetzt, die dem Ensemble seinen hohen Stellenwert innerhalb der internationalen Tanzszene sichern. Die Limón- wie auch die Graham-Technik werden heute noch überall gelehrt, u.a. an wichtigen Schulen wie der New Yorker Juilliard-School, der Folkwang-Universität der Künste in Essen oder an der Londoner Rambert-School. Bis heute stehen José Limóns Choreographien auf den Spielplänen großer Häuser wie des Bayerischen Staatsballetts (»The Unsung« und »Chaconne«). Für seine wegweisende Formensprache musste Limón den strengen Bewegungskodex des klassischen Balletts aufbrechen. Vor allem der männliche Tänzer war jetzt nicht mehr nur Partner schöner fließender Bewegungen. Limón forderte durch seine vielseitigen, differenzierten Choreographien einen Gefühlskosmos, den der Tänzer durch kraftvolle, dynamische, scharf konturierte Körpersprache umsetzen musste.
 
 
The Winged

The Winged
Fotos: Beatriz Schiller

Night Light

Night Light
Fotos: Christopher Duggan

 
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Samstag, 15.10.2016 | 19.30 - ca. 21.30 Uhr  
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Sonntag, 16.10.2016 | 19.30 - ca. 21.30 Uhr  
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